Hervorgehobener Artikel

Expat-Organisationen

Beim Browsen durch’s Web bin ich auf verschiedene Expat-Organisationen gestossen.

Allen voran, da am beeindrucksten: die Auslandsschweizer-Organisation. 

Hier können sich Eidgenossen, die im Ausland leben, über die Geschehnisse in ihrer Heimat auf dem Laufenden halten – natürlich auf vier Sprachen.

FAWCO ist ein amerikanisches NGO-Netzwerk , das sich seit 1931 um im Ausland lebenden Amerikanerinnen kümmert: über 75 lokale Chapter, über 15000 Mitglieder.

Gibt es sowas für Deutschland? Das Alumiportal Deutschland vielleicht, aber nicht wirklich. Der Schwerpunkt ist einfach ein bisschen anders: Es bietet ein Netzwerk für Menschen aus aller Welt, die einmal in Deutschland studiert und/oder gearbeitet haben.

Tatsachen über globale Kinder

Ein paar Dinge über globale Kinder, die Du vielleicht einfach noch nicht wusstest

Ein Third Culture Kid (TCK), ein Kind der dritten Kultur, verbringt einen verheblichen Teil seiner Kindheit ausserhalb des Landes, aus dem die Eltern stammen.

1. Egal, ob Du vier- oder zehn- oder nur zwei Mal während deiner Kindheit im Ausland umgezogen bist, Du bist ein Third Culture Kid.

2. Viele TCKs fragen sich, warum sie denn schon wieder Energie und Kraft aufwenden sollen, Freundschaften zu schliessen. Da sie ja eh bald schon wieder umziehen werden.

3. Viele TCKs wissen, dass Freundschaften aufgrund eines Umzuges nicht aufhören, sondern sich vielleicht nur verändern. Ihre Freunde sehen sie vielleicht nur selten, ihre Freunde leben auf anderen Kontinenten und Zeitzonen.

4. TCKs kennen wirklichen Abschiedsschmerz.

5. Die meisten TCKs sprechen mindestens 2 Sprachen fliessend.

6. “Wo ist meine Heimat”?, ist die vielleicht schwierigste Frage für globale Kinder zu beantworten.

7. TCKs wissen viel über Diversity. Sie haben sie in sich.

8. Pflichtlektüre für TCKs: Third Culture Kids: Living among cultures von Ruth E. Van Reken und David Pollock

9. TCKs wissen mit Veränderung umzugehen. Veränderung ist die einzige Konstante in ihrem Leben.

Von Dreiecken und Kreisen

Gelinde Gelina hat es im vorheirgen Blogpost ausführlich beschrieben: die Rückkehr nach Hause ist mehr als nur ein bloßer Umzug. Wie fühlt sich das nun an, wenn man nach Jahren im Ausland wieder in der alten Heimat ist?

Die Amerikanerin Naomi Hattaway hat es wunderbar sprachlich und visuell umgesetzt:  das Hin und Her zwischen dem Dreiecks- und dem Kreisland. Enjoy!

Zurück in die Heimat: was gehört alles dazu?

Wenn der Auslandsaufenthalt zu Ende geht und die Rückreise in die Heimat ansteht, dann kann man als Expat viel Hilfe gebrauchen. Während Relocation Agencies die Organisation des Umzugs übernehmen,  bietet Coach Gerlinde Gelina aus Köln Re-Entry-Coaching an. Was sich dahinter versteckt, verrät sie im Interview, das ich heute veröffentlichte. Weiterlesen

Das ABC meiner globalen Kinder

Das ABC zu lernen scheint kinderleicht – auch für globale Kinder. Wofür steht jeder Buchstabe? Hier kommt unsere deutsch-amerikanische Version. Wer eine andere Version teilen möchte, nur her damit. Weiterlesen

Leben im Ausland macht Dich schlauer

Wir wussten es doch schon längst: Leben im Ausland macht Dich schlauer. Eine Studie unter Studenten der französischen Business School INSEAD belegt, dass Menschen mit internationaler Erfahrung die besseren Problemlöser und kreativer sind. Hier eine Zusammenfassung aus der amerikanischen TIME.

Expat-Mythen

Hier kommt ein Blog-Beitrag über das Leben als amerikanische Familie in einem der ärmsten Länder der Welt, Burundi. Ich habe noch nicht auf ihrem Blog entdeckt, wieso, weshalb die Carlson Family sich dazu entschieden hat, Kaffeeröster in Burundi zu werden, aber zumindestens erzählen sie interessante Geschichten über ihr Leben als Expat und die Menschen, die um sie herum leben.
Kristy zählt die 5 Mythen über das Leben als Expat auf, die bestimmt der eine oder andere nachvollziehen kann, der mal in einem afrikanischen LAnd als Europäer oder Amerikaner gelebt hat. Weiterlesen

Homecoming-Projekt in Toronto

Ein interessantes Projekt für kanadische Rückkehrer: Ein Initiative von lokalen Businesses in Toronto bietet Starthilfe für Rückkehrer nach Jahren im Ausland. Dieser Artikel fasst die Vorteile für alle Beteiligten zusammen: die Rückkehrer erhalten Hilfe beim Wiedereinstieg (neben Gesprächen mit möglichen Arbeitgebern auch Stadttouren), die Unternehmen finden sofort und unkompliziert Job-Bewerber und mögliche Mitarbeiter.

Emotionale Hilfe bei internationalen Umzügen

Umzüge gehören mit zu den emotional schwierigsten Veränderungen im Leben.
Hier ein paar Tipps, wie sie hoffentlich einfacher fallen:

1. Positiv in die Zukunft schauen.

2. Als Erwachsener auf alles vorbereitet sein und die Kinder je nach Alter einbeziehen.

3. Neue Möglichkeiten am neuen Wohnort recherchieren: neue Hobbies, vielleicht sogar alte Freunde/Bekannte dort ausfindig machen.

4. Viel Zeit mit den Freunden verbringen, die man zurücklässt.

5. Zuhören: Was sind die Sorgen der Kinder? Was sehen sie als problematisch an, was nicht?